Wie du dir eine große E-Mail-Liste mit Social Media aufbaust

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Du hast sicher schon gefühlte tausend Mal gelesen: „The Money is in the List.

Und dieser Satz stimmt! Beginne also so früh wie möglich mit dem Aufbau einer E-Mail-Liste.

Laut aktuellen Studien ist die E-Mail der Kanal mit den höchsten Konversations-Raten40 Mal höher als mit Social Media.

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Laut McKinsey ist E-Mail 40-mal effektiver bei Neukundengewinnung als Facebook oder Twitter – mckinsey.com

Die E-Mail ist also noch lange nicht tot und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Internet-Marketing spielen.

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So, und wie können nun Social Media zum Aufbau einer E-Mail-Liste genutzt werden?

Mit Social Media lassen sich viele Ziele verfolgen. Das häufigste Ziel ist der Aufbau einer großen Fanbasis, um letztendlich eigene Produkte zum Thema anzubieten.

Der Fokus liegt hier aber auf dem Aufbau einer starken Beziehung zwischen den Fans und z. B. einer Marke oder einem Unternehmen/einer einzelnen Person.

Das direkte Verkaufen in Social-Media-Kanälen sollte unterbleiben, denn es schadet eher, als dass es nützt.

Ziel ist es daher, die Fans in einer E-Mail-Liste zu erfassen und dann über automatische E-Mails mit weiteren Inhalten (Blogartikeln, Videos etc.) zu versorgen und in einen „Sales Funnel“ zu überführen.

Denn du kennst bestimmt auch die „7-Kontakte-Regel“, nach der Menschen erst dann ein Angebot annehmen, nachdem sie dieses ca. 7 Mal gesehen haben.

So, hier nun 4 Möglichkeiten, um Fans zu E-Mail-Abonnenten zu machen:
 

1. Positioniere deinen Lead-Magneten an erster Stelle im Newsfeed

In Facebook und Twitter hast du die Möglichkeit, Content im Newsfeed „anzupinnen“.
Das heißt, der Beitrag steht immer an erster Stelle, auch wenn du neue Inhalte veröffentlichst.

Besucher deines Kanals sehen einen Lead-Magneten (Gratis-E-Book, -Video etc.), können die Landingpage besuchen und sich in deine E-Mail-Liste eintragen, um den Lead-Magneten (Freebie) zu erhalten.

Hier siehst du ein Beispiel, wie ich diesbezüglich auf Twitter vorgehe:
 

Twitter Profil

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2. Nutze das Profilbild, um auf deinen Lead-Magneten aufmerksam zu machen

Wenn du dir folgenden Screenshot ansiehst, dann weißt du, worum es geht.

email leads generieren facebook

Besucher deiner Profile können dein Angebot kaum übersehen und die Chance ist hoch, dass sie sich in deine E-Mail-Liste eintragen – vorausgesetzt, du hast einen starken Lead-Magneten! :-)

Nutze den „Call to Action“-Button unter dem Facebook-Titelbild. Wie das genau funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

 

3. Teile hochwertige Artikel, um Fans auf deinen Blog zu leiten

Je mehr Fans du für deine Website/deinen Blog gewinnst, umso höher ist die Chance, dass sie sich in deine E-Mail-Liste eintragen.

Erstelle daher einzigartige und hochwertige Inhalte, die von den Besuchern gern geteilt werden, wodurch du noch mehr und neue Nutzer auf deine Inhalte aufmerksam machst.

Am besten funktioniert dies mit „Evergreen Content“, also mit Inhalten, die immer aktuell sind.

Diese Inhalte lassen sich automatisiert nach einer bestimmten Zeit (Tagen, Wochen) erneut in deinen Social-Media-Profilen teilen und du musst hierfür nichts weiter tun – set it and forget it. :-)

Diese Methode wird von vielen Marketern erfolgreich eingesetzt.

Hier erhältst du eine Übersicht über Tools, bei denen „Recurring Posts/Tweets“ – also wiederholte Inhalte – möglich sind.

Im folgenden Screenshot zeige ich dir einen Google Calendar, den ich nutze, um mit dem Dienst IFTTT automatisiert Posts in Twitter und Facebook zu veröffentlichen – kostenlos!

google-calendar-social-media-automation

 
Tipp: Nutze in deinem Blog eine „Pop-up Optin Box“, z. B. mit dem WordPress-Plugin Layered Popup (mit Klick-Tipp Integration), um deinen Lead-Magneten auffällig zu präsentieren. Zeige diese Box aber nur einmal je Sitzung an, um deine Besucher nicht zu nerven.

 

4. Nutze Facebook-Anzeigen

Bezahlte Werbung wird immer wichtiger, auch wenn man dafür leider Geld ausgeben muss.

Wer einen Sales Funnel hat und mit der Investition von 1 EUR in Werbung 2 EUR verdient, für den stellt sich die Frage nicht mehr, ob man bezahlte Werbung nutzen sollte.

Wenn du noch keine Erfahrung mit Werbeanzeigen auf Facebook hast, dann lies meinen Beitrag „Facebook Werbung – Einführung in Facebook Anzeigen für Anfänger„.

Hier zwei Methoden, wie du mit Anzeigen E-Mail-Abonnenten aufbauen kannst:

1. „Retargete“ deine Websitebesucher

Facebook lässt sich sehr gut für Retargeting-Anzeigen einsetzen. Um diese Technik zu nutzen musst du den Facebook Pixel auf deiner Webseite installieren.

Retargeting heißt, dass du Besucher deiner Website mit einer Anzeige erneut erreichen kannst. Diese Technik ist enorm effektiv und wird zunehmend eingesetzt.

Ich bezeichne sie auch als ROI Booster (Return of Investment).

Du hast mit Sicherheit auch schon solche Anzeigen gesehen.

Zeige also deinen Lead-Magneten Besuchern, die sich noch nicht in deine E-Mail-Liste eingetragen haben.

2. Erreiche deine Facebook-Fans

Die oben genannte Methode funktioniert analog auch mit den Fans deiner Facebook-Seite.

Fans deiner Seite kennen dich ja bereits und die Chance ist groß, dass sie deinen Lead-Magneten haben möchten.

Erstelle eine Anzeige und wähle als Zielgruppe die Fans deiner Seite sowie als Zielseite die Landingpage deines Angebots.

Das funktioniert sehr gut und ist gegenüber anderen Werbekampagnen vergleichsweise kostengünstig, da die Fans zum warmen Traffic gehören.

Wenn du erfahren möchtest, warum diese Methode so gut funktioniert, dann schaue dir folgendes Video an.

Die 3 Traffic Arten die du kennen musst!

Mit dem Klick auf das Video verbindest du dich mit YouTube

 

Fazit

Die E-Mail ist nicht tot und nach wie vor einer der wichtigsten Marketing-Kanäle.

Social Media sind jene Medien, die wir Menschen nutzen, um sozial zu agieren.

Dazu gehört auch weiterhin die klassische E-Mail.

Der Einsatz von Facebook & Co. in Verbindung mit E-Mail-Marketing wird auch in Zukunft für Unternehmen von großer Bedeutung sein.

Inwieweit Messenger-Dienste wie z. B. WhatsApp oder der FB Messenger die E-Mail ablösen werden, wird sich zeigen.

Wie nutzt du Social Media? Hast du bereits Erfahrungen mit oben genannten Methoden?

Resourcen:

 

4 Dezember 2016|

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