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WordPress SEO – 10 Tipps für die Onpage Optimierung

Die meisten WordPress Themes sind in Sachen Onpage-SEO bereits gut optimiert.

Häufig kommt ein SEO Plugin z.B. von Yoast oder Rank Math zum Einsatz.

Damit ist ein WordPress Blog SEO technisch gut aufgestellt – vorausgesetzt es wurde richtig konfiguriert.

Doch es gibt noch wichtige Einstellungen und Optimierungen, die du unbedingt tun solltest.

In diesem Beitrag stelle ich dir 10 davon vor, mit denen du dein Onpage SEO verbessern wirst.

Dadurch kannst du höhere Rankings erzielen und natürlich mehr Besucher auf deinem Blog.

Inhaltsverzeichnis:

Warum ist Onpage SEO wichtig?

Onpage SEO ist mehr als nur so viel wie möglich verschiedene Keywords auf einer Seite unterzubringen, wie das häufig Shopbetreiber auf ihren Produktseiten tun.

Neben dem Wichtigsten – hochwertige Inhalte anzubieten – gibt es noch weitere Punkte die es zu beachten gibt.

Wenn du es richtig machst, können deine Seiten hohe Rankings erzielen und sorgt für:

  • mehr Website-Traffic
  • bringt mehr Leads
  • verbessert die Click-Trugh Rate
  • erhöht die Verweildauer auf der Seite
  • reduziert die Absprungrate
  • und erhöht deinen Trust-Rank bei den Suchmaschinen

1. Der Titel der Seite

Der Titel gehört mit zu den wichtigsten Punkten beim Onpage SEO.

Damit meine ich den Titel der zwischen den HTML Tags <title> Titel des Beitrages </title> steht.
Nicht verwechseln mit der Beitragsüberschrift, welche meist zwischen dem <h1> Tag der Seite steht.

In den meisten Blogs ist der Title mit der Beitragsüberschrift identisch.

SEO Plugins bieten die Möglichkeit (Rank Math, Yoast) den Titel der Seite für den Beitrag/Seite einzutragen.

rank-math-title-meta

Bei den Suchergebnissen wird häufig nur 90% davon angezeigt. Mit dem Snippet Tool von Yoast kannst du anzeigen lassen, wie der Titel auf Mobil- und Desktop Geräten dargestellt wird.

Google begrenzt die Anzeige des Title auf ca. 60 Zeichen. Hier ein Beispiel eines Beitrages von mir:

Suchergebniss Ansicht

Ein SEO-Titel oder Seitentitel ist aus zwei Gründen für SEO wichtig:

  1. hilft für ein Keyword gefunden zu werden und
  2. damit der Nutzer auf das Suchergebniss klickt

Du hast die Möglichkeit eine längere oder/und etwas andere Beitrags-Überschrift festzulegen.

Bei diesem Beitrag „WordPress SEO – 10 Tipps für die Onpage Optimierung“ ist die Überschrift anders als der SEO-Title (siehe Screenshot oben).

Du kannst zusätzliche Keywords unterbringen. Beachte aber das es natürlich klingt, denn du schreibst für den Leser und an zweiter Stelle für Google.

In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie du mit Hilfe von Facebook Anzeigen den besten Seiten Titel für hohe Klickraten (CTR) herausfindest.

2. Headings! Headings!

Wie bereits erwähnt beginnt der Inhalt einer Seite mit der Überschrift, welche zwischen dem <h1> Tag stehen sollte.

Dann folgt der Inhalt mit Text/Bildern/Absätzen und Überschritten.

Es ist wichtig, die Keyword-Optimierung deiner Überschriften festzulegen.

Verwende das Hauptkeyword in 2-3 (Zwischen)-Überschriften und erstelle natürliche Texte

Nutze ähnliche Keywords in weiteren Überschriften und verwende mindestens <h2> und <h3> Tags, wie in diesem Beitrag hier.

Tipp: Verwende auch mal Fragen als Überschrift. Mit dem Tool „Answer the Public“ kannst du zu einem Keyword, Fragen die Nutzer stellten herausfinden

H1-H6-Überschrift Aufbau einer Seite
Abbildung: H1-H6 Überschrift – Autor: Seobility – Lizenz: CC BY-SA 4.0

3. Die ersten 100 Wörter

Ein weiterer häufig ignorierter On-Page-SEO-Faktor ist die Aufnahme deines Keywords in die ersten 100 Wörter deines Artikels.

Ich mache das nicht immer, weil es manchmal einfach nicht in die Einleitung des Beitrages passt, ein Keyword in die ersten paar Wörter einzubauen.

Wenn es zum Text passt, dann nutze 1-2 Keywords in der Einleitung und Google erkennt dadurch die Bedeutung/Thema des Artikels. Habe ich in diesem Beitrag gemacht :-)

Betreibe aber kein Keyword Stuffing!

4. Bilder SEO Optimierung

Passende Bilder/Grafiken gehören einfach zu einem Beitrag dazu.

Du solltest stets den Titeltag und den Alternativtext eingeben.

Ich verwende für den Titeltag meist den Titel des Bildes, welcher auch der Dateiname ist (verwende keine Sonderzeichen oder Umlaute).

Falls die Bildersuche von Bedeutung für dich und dein Thema ist, dann nutze
besser eigene, einzigartige Bilder.

Stockphotos gibt es tausendfach identische im Netz. Das erkennt Google und wird nicht als uniquer Content eingestuft.

Die Bildoptimierung umfasst zwei Bereiche:

  • Bilder komprimieren
  • Verwenden von Beschriftungen, Alt-Tags und Beschreibungen

Die Geschwindigkeit der Website ist eines der Signale, mit denen Google Seiten bewertet.

Je größer die von dir verwendeten Bilder sind, desto langsamer wird deine Seite geladen, was zu einer schlechten Benutzererfahrung führt.

Daher ist es wichtig, die Größe deiner Bilder zu verringern, bevor du diese auf deinen Blog hochlädst.

Ich empfehle die Verwendung von Kraken.io für die Bildkomprimierung.

Lade einfach deine Bilder in das „Free Web Interface“ hoch und wähle „LOSSY“ Komprimierung.

Keine Sorge – an Qualität ist mit dem bloßem Auge kaum was zu erkennen.

Wenn du mehr über die Bildoptimierung erfahren möchtest, dann lese auch den Abschnitt Bildoptimierung in meiner „WordPress Optimierungs Anleitung“.

Bearbeite anschließend die Bildunterschriften, Alt-Tags und Beschreibungen für alle Bilder, in dem Blog-Beitrag. Alle drei werden von Google gecrawlt.

Füge sie daher gegebenenfalls hinzu.

bilder-optimierung-seo

Was jedes dieser Attribute bedeutet und wie du es verwendest

  • Die Beschriftung ist der Text, der das Bild auf der Seite umgibt (meist unter dem Bild).

    Bildunterschriften sind wichtig, da sie vom Leser (und Google) verwendet werden, um zu scannen und besser zu verstehen, worum es in dem Artikel geht.

    Bilder mit Bildunterschriften können bis zu 300% mehr Aufmerksamkeit erhalten als der Rest deines Textes. ##link https://neilpatel.com/blog/shocking-truth-about-graphics/

  • Der Alternativtext beschreibt das Bild und seine Funktion. Laut Wikipedia: „In Situationen, in denen das Bild dem Leser nicht zur Verfügung steht, möglicherweise weil er Bilder in seinem Webbrowser deaktiviert hat oder aufgrund einer Sehbehinderung einen Bildschirmleser verwendet, stellt der alternative Text sicher, dass keine Informationen oder Funktionen vorhanden sind hat verloren.“

  • Das Title-Attribut wird angezeigt, wenn du mit dem Mauszeiger über das Bild fährst. Es kann zusätzliche Information enthalten oder sogar einen „Call-to-Action“.
Nutze das Title-Attribut um relevante Keywords hinzuzufügen

5. Externe Links

Das sind Links die zu relevanten Inhalten führen, welche für deinen Leser von Nutzen sind.
Ich verlinke auf Quellen, Tools oder wertvolle Beiträge für meine Leser, wie hier im Artikel.

Von Google gibt es keine Informationen wie viele Links ein Beitrag maximal enthalten sollte.
Verwende aber nicht mehr als 3-5 externe Links.

Auch solltest du nicht mit reinen Keywords verlinken, für die du selber ranken möchtest.

Es wird schwieriger, einen höheren Rang als dieser Konkurrent zu erreichen.

6. Interne Links

Wir haben hier zwei Situationen.

1. Der erste Fall ist, wenn du Links zu anderen Blog-Posts zu deinem Beitrag hinzufügst.

Stelle sicher, dass die Links für dein Thema relevant sind.

2. Versuche nach Veröffentlichung 2-4 andere Beiträge zu finden, die für deinen neuen Beitrag relevant sind und setze einen Link zu diesem neuen Beitrag mit relevanten Keywords.

cornerstore-content richtig verlinken

Hinweis: Vermeide das Füllen von Links. Dies bedeutet, dass du Artikel mit der besten Leistung („Cornerstore“ Inhalte) nicht verwenden sollst, um auf jede mögliche Beiträge zu verlinken.

Nutzt du Yoast oder das Rank Math SEO Plugin, kannst du festlegen welche Beiträge „Cornerstore“ Inhalte sind und erhältst automatisch bei Erstellung von neuen Beiträgen Linkvorschläge angezeigt.

cornerstore-pillar-content verlinken
Bei Rank Math heißt es „Pillar Content“

Wenn möglich, verlinke von internen, aber auch von externen Quellen.

Prüfe alle externen und internen Links regelmäßig, damit die Links funktionieren oder sich der Inhalt dort nicht grundlegend geändert hat und nicht mehr deinen Anforderungen entspricht.

7. Seitengeschwindigkeit

Deine Beiträge sollten so schnell wie möglich geladen werden. Der Pagespeed ist mit ein offizieller Rankingfaktor.

Optimiere deinen WordPress Blog durch kleinere Bilder, Minimierung von CSS/JS, Server Komprimierung und vielen weiteren Einstellungen.

Mein Beitrag hier im Blog „WordPress Pagespeed Guide“ ist z.B. ein „Cornerstore“ Beitrag, den ich aus thematisch ähnlichen Beiträgen verlinke :-)

In dieser Anleitung erfährst du die besten Einstellungen, um mehr Pagespeed aus deinem Blog herauszuholen.

Alles Schritt für Schritt erklärt und leicht umzusetzen.

8. Responsive Design

Google bestraft Webseiten die nicht responsivfähig sind. Mittlerweile dürfte es kaum noch eine WordPress Theme geben was nicht mobiltauglich ist.

Nutze ein gutes WordPress Theme was die Inhalte auf mobilen Seiten perfekt darstellt.

Es kann durchaus vorkommen, dass Fehler von Google erkannt werden, weil Schrift zu klein dargestellt wird oder Elemente zu dicht beieinander liegen.

Verwende die Google Search Console um das herauszufinden ob Google die mobile Ansicht deines Themes mag oder bemängelt.

Google Search Console mobile Test Tool

Wie du siehst gab es einige Fehler auf meinem Blog. Google hat mich per Email darüber informiert und ich habe diese beseitigt. Trage also deine Domains in die Search Console ein.

9. Meta-Beschreibung

Dies ist der kleine Ausschnitt von Text, den Benutzer unter dem SEO-Titel in den Suchergebnissen sehen (Meta Description).

Zwei Tipps hier:

  1. Mit Hilfe von SEO Plugins hast du die Möglichkeit einen Text für deine Beiträge als Meta Description einzutragen.
  2. Nutze hier „Call to Actions“ oder eine verlockende Tatsache oder Anreiz damit die Leute auf deinen Beitrag klicken.

serps-meta-description

Ja, auch die Meta-Beschreibung kann noch Jahre nach der ersten Veröffentlichung deiner Artikel geändert werden.

Mache das unbedingt – auch mit dem SEO Title. Hat schon bei älteren Beiträgen auf meinem Blog zu mehr Besuchern verholfen :-)

Ich habe mit Facebook Splittest-Anzeigen den besten Titel aus mehreren Varianten ermittelt. Genau erkläre ich das in dieser Anleitung.

10. Überprüfe deine Beiträge regelmäßig

Mit den Jahren kommen je nach dem wie viel du schreibst eine Menge an Beiträgen zusammen.

Doch sind die Inhalte noch aktuell? Gibt es Beiträge von Konkurrenten welche besser ranken?

Dann bringe deine Beiträge auf den neusten Stand. Füge neue Inhalte bzw. Erkenntnisse hinzu.

Dies ist auch der perfekte Zeitpunkt, um die gesamte Struktur des Artikels zu überprüfen und eine neue Keyword-Recherche durchzuführen, um nach neuen potenziellen sekundären Keywords zu suchen.

Mache deine Beiträge zu den Besten die es für das Thema gibt.

Das Keyword-Such-Volumen und Schwierigkeitsgrad kann sich häufig ändern. Jede Woche sogar. Daher ist es wichtig, die Entwicklung der für dich wichtigen Keywords im Auge zu behalten.

Das Ubersuggest Tool kann ich dir dafür empfehlen und ist dazu noch kostenlos nutzbar.

Mit meinen „Cornerstore“ Beiträgen mache ich das regelmäßig (etwa alle 6-12 Monate) und der Traffic steigt kontinuierlich an.

traffic-erhöhen mit guten Inhalten regelmäßig optimieren

Fazit

Mit Onpage SEO kannst du die Rankings deiner Inhalte in Suchmaschinen enorm verbessern.

Dazu sind keine aufwändigen Maßnahmen erforderlich. Schon mit kleinen Optimierungen können gute Ergebnisse erzielt werden (z.B. mit Verringerung der Ladezeit).

Mit diesen Tipps hier und den weiteren Beiträgen zur Optimierung von WordPress wirst du deine Ergebnisse verbessern können.

Warum OnPage-Optimierung wichtig ist: Googles Rankingfaktoren



Zum Schluss möchte ich dich noch auf den Leitfaden von Google hinweisen. Lies dir diesen durch auch wenn du schon Erfahrung in SEO hast. Man lernt nie aus. Google SEO Leitfaden

Wenn du Fragen hast oder Hinweise dann schreibe einen Kommentar. Danke!

Teile den Beitrag - Danke!

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3 Kommentare zu „WordPress SEO – 10 Tipps für die Onpage Optimierung“

  1. Sehr schöner und informativer Beitrag zum Thema SEO mit WordPress. Gerade das Plugin Rank Math, welches ich selber auch im Einsatz habe, bietet sich für die perfekte OnPage-Optimierung an – simple und einfach zu bedienen und mit mega vielen Funktionen.

  2. Das ist der vollständigste Artikel über redaktionelles Onpage-SEO, den ich gelesen habe.

    Für das Befüllen des Seiten-Titels und der Meta-Beschreibung benutze ich zwar Yoast, aber ich prüfe den Titel und die Beschreibung zuerst im kostenlosen Sistrix-Snippet-Tool, das man hier findet:

    https://app.sistrix.com/de/serp-snippet-generator.

    Das Sistrix-Snippet-Tool hat 2 Vorteile gegenüber Yoast:

    1. Der Zeichenzähler
    2. Es wird angezeigt, wenn der Titel und die Beschreibung nicht mehr garantiert vollständig in den Suchergebnissen dargestellt werden (Im Yoast-Titel kann man nämlich auch 70 Zeichen eingeben, ohne dass der Balken darunter rot wird)

    Ich kenne Leute, die blind auf die SEO-Bewertung von Yoast vertrauen und sich danach richten, vor allem bei den grünen Bulletpoints. Die Entwickler von Yoast warnen aber selbst davor, blind auf die SEO-Bewertung des Plugins zu vertrauen:

    https://yoast.com/want-green-bullet-wp-seo/

    Folgendes mache ich auch noch in Beiträgen: Wenn ich ein Keyword in einer Überschrift verwende, achte ich darauf, dass das Keyword mindestens einmal im Absatz unter der Überschrift vorkommt. Ob sich das nun positiv auswirkt oder nicht, sei mal dahingestellt. Ich versuche damit vor allem den Verdacht des Keyword-Spammings in Überschriften vorzubeugen. Andernfalls könnte die Frage aufkommen: Warum wird ein wichtiger Begriff in der Überschrift genannt, aber dann im gesamten Absatz darunter nicht mehr aufgegriffen? Mir kommt das unnatürlich vor, und es läuten bei mir die Alarmglocken. Auch habe ich in der Vergangenheit Leute bei SEO-Nachbearbeitungen erlebt, die sich nur um den Seitentitel, die Metabeschreibung und die Überschriften kümmern, weil das bequemer ist als sich den ganzen Artikel noch einmal durchzulesen und anzupassen. Durch diese Bequemlichkeit ist das Zusammenspiel von Seiten-Titel, Metabeschreibung und Artikel nicht mehr stimmig.

    Neben der Verwendung der Keywords in den ersten 100 Wörtern des Artikels, halte ich auch eine gleichmäßige Verteilung der Keywords im Artikel für wichtig. Meiner Meinung nach sollten Keywords auch in der zweiten Hälfte und im letzten Drittel des Artikels vorkommen. Longtail-Keywords sollten in ihrer Wortreihenfolge auch mal variieren. Somit erhält man insgesamt ein natürlicheres Gesamtbild.

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